SYSTEMISCHE PAAR- UND FAMILIENTHERAPIE
05 · ÜBER MICH
Ich mag ein intensives Leben. Große Fragen, tiefe Gespräche, ambitionierte Ideen. Und ich mag die Stille mit ihrer überwältigenden Widersprüchlichkeit.
01
Wer euch hier begegnet.
Mein Name ist Kornelia Varga-Passarge.
Ich mag Komplexität. Ich kann vieles gleichzeitig im Blick behalten, Zusammenhänge strukturieren und habe gleichzeitig gelernt, meiner ersten oder auch zweiten Erklärung nicht zu schnell zu glauben. Denn auch mit viel Erfahrung irre ich mich regelmäßig.
Das Nichtwissen ist dabei einer meiner wichtigsten Leitsterne. Ich bilde mir nicht ein zu wissen, wie eure Innenwelt aussieht, was eine Erfahrung für euch bedeutet oder wohin euer Weg führen wird. Was ich wahrnehme und verstehe, bleibt mein Bild davon. Ich teile es mit euch. Und ich verwechsle es nicht mit eurer Wirklichkeit.
Und manchmal wisst ihr es selbst nicht. Dann explorieren wir das Nichtwissen gemeinsam und geben dem Raum, was sich im Erleben erst noch zeigen möchte.
Alles, was ich tue, verstehe ich als Einladung. Was davon für euch welche Bedeutung bekommt, entscheidet ihr.
Wir haben in diesem Raum vielleicht unterschiedliche Rollen, aber vor allem begegnen wir uns als Menschen.
02
Viele der Lebensrealitäten, mit denen Menschen zu mir kommen, kenne ich auch von innen.
Über 16 Jahre war ich in verschiedenen renommierten Unternehmensberatungen tätig. Ich habe internationale Unternehmen durch Veränderungsprozesse begleitet, mit Führungskräften gearbeitet und Inhaber und Nachfolger von Familienunternehmen beraten. Ich habe es geliebt: das Tempo, das Reisen, die intellektuelle Herausforderung und die Möglichkeit, immer wieder in völlig neue Welten einzutauchen.
Vieles davon gehört noch heute zu mir. Ich bin ehrgeizig, anspruchsvoll und neugierig. Ich mag Herausforderung, Verantwortung und das Gefühl, etwas gestalten und in Bewegung bringen zu können.
Auch die Lebensrealität zweier ambitionierter Menschen in einer Beziehung kenne ich sehr gut. Mein Mann und ich sind seit fast 30 Jahren zusammen. Über 16 Jahre waren wir beide als Unternehmensberater unterwegs, mit Projekten, Verantwortung, Reisen, unterschiedlichen Ländern und Zeitzonen.
Unsere Beziehung hat mir etwas beigebracht, das man in keiner Ausbildung lernt: Jedes Paar entwickelt seine eigene Kultur. Seine eigene Vorstellung davon, was Nähe, Freiheit, Sexualität, Familie, Verbundenheit oder ein gemeinsames Leben bedeuten. Diese Kultur muss keinem äußeren Bild entsprechen, um für zwei Menschen stimmig zu sein.
03
Unterschiedliche Wirklichkeiten kenne ich schon lange.
Ich bin als Kind einer Gastarbeiterfamilie in Deutschland aufgewachsen und habe früh erlebt, dass Zugehörigkeit und Identität davon abhängen können, von wo aus wir auf einen Menschen schauen.
Auch in meiner Familie existierten sehr unterschiedliche Wirklichkeiten nebeneinander. Vielleicht habe ich deshalb früh gelernt, genau wahrzunehmen, Zwischentöne zu hören und Unterschiede stehen zu lassen, ohne sie vorschnell auflösen zu müssen.
Vieles davon hat meinen Blick geprägt. Der Weg zu meiner heutigen Arbeit begann allerdings erst sehr viel später mit einer Veränderung, die meine eigene Identität infrage gestellt hat.
04
Als meine Idee von mir selbst nicht mehr zu mir passen wollte.
Kurz vor meinem 40. Geburtstag stand ich mal wieder in einem Workshop und stellte mich vor. Ich erzählte die Geschichte, die ich seit Jahren über mich erzählte: meine Erfahrung, meine Arbeit, meine berufliche Rolle. Eine vertraute Geschichte.
Nur fühlte sie sich an dem Tag an, als würde sie von jemand anderem handeln. Wenige Monate später bin ich nach über 16 Jahren Unternehmensberatung ausgestiegen. Ich habe dieses Leben sehr geliebt und gleichzeitig schon einige Jahre gespürt, dass etwas darin für mich nicht mehr stimmte.
Was danach kam, war allerdings keine souverän geplante Neuorientierung. Mit meiner beruflichen Identität gab es eine sehr klare Vorstellung davon, wer ich war, was Erfolg bedeutete und wie mein Leben aussehen würde.
Plötzlich war das weg und stattdessen kam eine überwältigende Leere. Diese Leere wollte ich unbedingt füllen und habe mich selbständig gemacht: mit dem, was ich 16 Jahre davor gemacht habe.
Einen Umzug von Berlin nach Stade und drei Hunde später habe ich begriffen, dass genau das gerade nicht funktioniert. Dass manche Veränderungen sich nicht beschleunigen lassen. Dass Nichtwissen in Ordnung ist und Raum braucht und dass etwas Neues manchmal erst wahrnehmbar wird, wenn die nächste Antwort noch nicht feststeht.
Aus dieser Zeit ist viel von dem entstanden, was heute ZUKUNFTSMOMENT ist. Der Name kam ursprünglich aus einem einfachen Gedanken: Es ist immer der richtige Moment, die eigene Zukunft zu gestalten.
Heute bedeutet er für mich noch etwas anderes: Manchmal beginnt Zukunft genau dann, wenn wir noch nicht wissen, wie sie aussehen soll.
05
BERUFLICHER WERDEGANG & QUALIFIKATIONEN
Compassionate Inquiry® (CI) · Gabor Maté
Wirtschaftsmediation · Mediationsakademie Berlin
06 · EINSTIEG
Euer 1. Schritt:
Lasst uns gemeinsam
Orientierung schaffen.
Im Orientierungsgespräch schauen wir auf euer Anliegen und darauf, welcher Rahmen für euch passend sein könnte.
Ich arbeite zweisprachig auf Deutsch und Englisch, online und in meinen Räumen in Stade. Auch am Wochenende.
ZUKUNFTSMOMENT ist aus den Elbvororten (Blankenese, Othmarschen, Nienstedten, Rissen) und dem westlichen Hamburg (Altona, Bahrenfeld, Eidelstedt) in unter einer Stunde mit dem Auto zu erreichen.
Aus dem Hamburger Süden, dem Landkreis Harburg sowie aus Lüneburg und Bremen sind es etwa 75 bis 90 Minuten.
ORIENTIERUNGSGESPRÄCH ANFRAGEN↗